Hysterie um Nena

Furchtbares muß am Samstag im südwestlichen Zipfel des württembergischen Unterlandes abgegangen sein.

Eine Party von regierungskritischen Bürgern des freiheitlichsten Landes, das es laut Helmut Kohl je auf deutschem Boden gegeben haben soll, bringt linke Ideologen zum Verzweifeln.

Daß neben Bodo Schiffmann auch die Sängerin Nena auf einer Wiese am Katzenbachsee bei Pfaffenhofen zugegen war, darf nicht sein, wenn es nach linken Journalisten geht, die in ihren Berichten zwar das Treffen ihrer Kritik unterziehen, aber verschweigen, welchen ihnen durchaus bekannten Demokratiefeinden sie dafür gerne nützlich sind.

Es war die Antifa „Filderstadt Nazifrei„, die erst einmal versucht hat, auch die Polizei für ihre linksextremistischen Zwecke einzuspannen und die Veranstaltung in eine anrüchige Ecke zu rücken.
Doch diese stellte fest, daß alles seine Ordnung hat.
Inwiefern hier eine falsche Verdächtigung Raum greift, müßten Juristen klären.
Aber dennoch war das private Treffen Grund genug, zu versuchen, sich nicht der Stammtischhoheit des scheindemokratischen Mainstreams unterwerfenden Selbstdenkern am Zeug zu flicken.

Exkurs I #RabbitHole: Letzte Nacht fand in Nordwürttemberg eine feucht-fröhliche #QAnon#Reichsbürger#Querdenken-Party statt. Offenbar gelang es dem Organisator Friedemann „Mäckle“ Mack neben Bodo #Schiffmann auch die aktuell prominenteste Querdenkerin #Nena als Gast einzuladen.

Nena habe mit „Querdenkern“ den „Q-Sommernachtstraum“ gefeiert, berichtet die dem linken Medienspektrum zuzuordnende Frankfurter Rundschau (FR)
Laut dem Bündnis „Filderstadt Nazifrei“ seien „Systemkritiker:innen“ zu einer Party zusammengekommen, die sie selbst mit „Q-Sommernachtstraum“ überschrieben haben sollen. Das „Q“ stehe „wohl für „QAnon“, den rechtsextremen Verschwörungskult also, dessen Narrativ es ist, dass eine ominöse Elite Kinder entführt und ihr Blut trinkt, um länger zu leben“, phantasiert die FR. In dieses Bild passe, dass der Organisator der Zusammenkunft, Friedemann Mack aus Güglingen in Baden-Württemberg, lokal als „glühender QAnon-Jünger und radikaler Verschwörungsideologe“ bekannt sein solle, wie es das Bündnis „Filderstadt Nazifrei“ berichte.

Und ntv berichtet, „Anhänger des rechtsextremen Verschwörungskults, an den unter anderem auch Nenas Kollege Xavier Naidoo glaubt, sind überzeugt, dass eine ominöse Elite Kinder entführt und deren Blut trinkt, um so das eigene Leben zu verlängern. Dieser sogenannte „Deep State“ soll aus dem Untergrund heraus die Welt regieren“.

Das RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) berichtet ebenfalls über eine „problematische Gästeliste“ der Veranstaltung, ohne jedoch konkret darauf einzugehen, was denn nun an dem Treffen in irgendeiner Weise nicht gesetzeskonform oder gar grundgesetzwidrig gewesen wäre.
RND zitiert die Stellungnahme von NENA auf facebook zu ihrer Teilnahme:

„Ihr Lieben,
ich folge keiner Ideologie und lehne alles ab, was Hass, Angst und Spaltung bringt. Ich bleibe offen für Begegnungen mit Menschen, unvoreingenommen, aus dem Herzen heraus. Und auch weiterhin werde ich nicht in die Abspaltung gehen und Menschen ausgrenzen, nur weil sie vielleicht anders sind, anders denken oder anders fühlen als ich.
Wir haben nie gelernt, uns an der Andersartigkeit eines Jeden zu erfreuen. Das können wir in diesem Moment ändern und uns genau jetzt für die LIEBE entscheiden. Mögen wir wieder zueinander finden und unser Miteinander als Menschenfamilie ganz neu gestalten. Das wünsche ich mir. Und ich weiß, wir können das.
Nena 🤍“

Nenas Management habe eine Anfrage am Montag zunächst unbeantwortet gelassen beklagt sich dann das RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) auch noch …

Die Berliner Morgenpost (BeMo) weiß dagegen aber auch zu berichten, daß Nena Ende Juli ihre Fans während eines Konzerts bei Berlin auf der Bühne dazu aufgerufen habe: „Holt euch eure Freiheit zurück.“
Während mehrere Veranstalter daraufhin geplante Auftritte von ihr abgesagt hätten, werde Nena von Uwe Fahrenkrog-Petersen verteidigt.
Der Produzent ihres 80er-Megahits „99 Luftballons“ halte sie weiterhin nicht für eine Corona-Leugnerin, sagt der 61-Jährige auf Anfrage laut BeMo.
Fahrenkrog-Petersen habe die Sängerin „als einen sehr freiheitsliebenden Menschen“ kennengelernt, „der sich aus Prinzip keiner Gruppierung angehörig fühlt“.

Genau so dachten schon in Zeiten zweier Diktaturen auf deutschem Boden schon viele Freiheitsliebende, die sich nicht dem herrschenden Zeitgeist unterworfen haben.
Wie sich doch so manches gleicht…

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